Rechtsschutzversicherung für Ärzte und Zahnärzte

 

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I. Warum eine Rechtsschutzversicherung für eine Arzt- oder Zahnarztpraxis besonders wichtig ist

Ärzte und Zahnärzte haben unzählige Rechtsverhältnisse, die eine Rechtsschutzversicherung für einen Arzt oder Zahnarzt berücksichtigen muss

Neben dem üblichen Deckungsumfang einer Rechtsschutzversicherung, die in der Regel die Rechtsbereiche Familien-, Verkehrs, Berufs- und Wohnungsrechtsschutz umfasst, sollte eine Rechtsschutzversicherung für Ärzte und Zahnärzte die beruflichen Besonderheiten des Arztberufes berücksichtigen.

Vor allem Ärzte und Zahnärzte mit eigener Praxis haben neben den üblichen Rechts- und Vertragsverhältnissen wie Sie jedermann hat, unzählige Rechtsbeziehungen, die aus ihrer beruflichen Tätigkeit und ihrer Arztpraxis resultieren.

Es bestehen Rechts- und Vertragsverhältnisse zu:

  • Patienten
  • Krankenkassen
  • zur kassenärztlichen Vereinigung
  • zur Approbationsbehörde
  • zu Krankenhäusern
  • zu Berufskollegen
  • zu Mitarbeitern
  • zu Vermietern
  • zu Handwerkern
  • zu Lieferanten (z.B. Anschaffung eines fehlerhaften Röntgengerätes)

Ein Arzt oder Zahnarzt wird mit großer Wahrscheinlichkeit im Laufe seines Lebens in Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden

Durch die Vielzahl der Rechtskontakte und der ausufernden Flut von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien, die Ärzte zu beachten haben und angesichts der vielen Verträge, die sie im Laufe ihres Lebens abschließen, wird ein Arzt mit hoher Wahrscheinlichkeit im Laufe seines Lebens in den einen oder anderen Rechtsstreit verwickelt werden.

Für einen Arzt oder Zahnarzt ist es nahezu unmöglich, im Laufe seines Lebens nicht in einen oder mehrere Rechtsstreitigkeiten verwickelt zu werden!

Zu zahlreich sind ihre Rechtsbeziehungen und zu vielfältig sind die Gesetze, Verordnungen und Richtlinien, die sie einzuhalten haben, als dass es nicht zu dem einen oder anderen ungewollten Rechtsverstoß kommt.

Die Rechtsstreitigkeiten von Arzt- und Zahnarztpraxen nehmen zu

Gründe dafür sind:

  • Verändertes Patientenverhalten: Patienten sind sich ihrer Rechte bewusst und leiten häufiger strafrechtliche Ermittlungen bei Behandlungsfehler, Aufklärungs- und Therapiefehlern sowie bei unterlassener Hilfeleistung ein. 
  • Patientenfreundliche Rechtsprechung: Die Gerichte entscheiden immer häufiger zugunsten von Patienten und Sozialversicherungsträgern. Dabei werden geschädigten Patienten immer höhere Schadenersatzleistungen und Schmerzenzgelder zugesprochen.
  • Systematische Fehlersuche: Sozialversicherungsträger untersuchen seit Jahren edv-unterstützt Regressmöglichkeiten für längst abgewickelte Fälle.
  • Neue Diagnoseverfahren: bei Nichtanwendung neuer Diagnosen oder Diagnoseverfahren kann im Schadenfall leicht ein Behandlungsfehler unterstellt werden
  • Mehr Kontrollen durch Ämter und Behörden
  • Starker Anstieg von Arbeitsrechtsprozessen: jährlich ca. 500.000 Klagen vor deutschen Arbeitsgerichten
  • Die zunehmend schlechter werdende Zahlungsmoral der Patienten führt zu immer mehr Vertragsstreitigkeiten
  • Generelle Zunahme von Rechtstreitigkeiten vor Gericht: jährlich ca. 19 Mio. Bundesbürger vor Gericht, über 2 Mio. Zivilklagen, ca. 2,3 Mio. Verkehrsunfälle, über 500.000 Klagen vor Arbeitsgerichten (Quelle KS Auxillia)

Eine Rechtsschutzversicherung für eine Arzt- oder Zahnarztpraxis übernimmt das Kostenrisiko für Rechtsstreitigkeiten

Eine Rechtsschutzversicherung stellt Chancengleichheit zwischen wirtschaftlich ungleich starken Anspruchsgegnern her. Sie ermöglicht es, dem wirtschaftlich Schwächeren seine Rechte ohne Rücksicht auf die Höhe der entstehenden Anwalts-, Gerichts- und Verfahrenskosten wahrzunehmen.

Oft kämpfen Ärzte und Zahnärzte um ihr gutes Recht gegen Versicherer, Konzerne, den Staat, die gesetzliche Krankenversicherung, die kassenärztliche Vereinigung, gegen Kliniken und andere Institutionen. Oft verfügen diese Anspruchsgegner über eine viel höhere Finanzkraft und können sich die besten Rechtsanwälte und Sachverständige leisten, wenn sie nicht sogar selbst Anwälte beschäftigen.

Und wenn eine Privatperson als Patient gegen einen Arzt oder Zahnarzt um ihr Recht streitet, ist davon auszugehen, dass diese mit großer Wahrscheinlichkeit eine Rechtsschutzversicherung hat. Chancengleichheit lässt sich oftmals für den Arzt nur erreichen, wenn er selbst rechtsschutzversichert ist.

Die untenstehende Tabelle zeigt Ihnen die Höhe der möglichen Anwalts- und Gerichtskosten in Abhängigkeit von der Höhe des Streitwertes bei einem Zivilprozess.

 

tabelle anwalts u. gerichtskosten

Eine Rechtsschutzversicherung für einen niedergelassenen Arzt oder Zahnarzt sollte stets den privaten Bereich einschließen

Wie jede andere Privatperson auch, sind niedergelassene Ärzte und Zahnärzte in ihrer Eigenschaft als Privatperson zahlreichen Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt.

So wünschen sich Ärzte und Zahnärzte oft auch im Privatbereich, im Verkehrsbereich und im beruflichen Bereich, z.B. für den nichtselbständigen Ehepartner, möglichst umfassenden Versicherungsschutz.

 

 

II.Versicherungsumfang einer Rechtsschutzversicherung für einen Arzt oder Zahnarzt

Rechtsschutzversicherung Arzt und Zahnarzt: Ausgewählte Beispiele für versicherte Rechtsstreitigkeiten

Verkehrsrechtsschutz

Beispiel 1: Ein Arzt übersieht auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz ein auf einem Fahrrad vorbeifahrendes Schulkind, das bei dem Unfall schwer verletzt wird und wenig später an den Unfallfolgen verstirbt. 

Die Staatsanwaltschaft leitet ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung ein. Es droht dem Arzt eine Verurteilung mit Freiheits- oder Geldstrafe, eine Eintragung ins Bundeszentralregister (Führungszeugnis) und der Entzug der Approbation wegen Unwürdigkeit bzw. Unzuverlässigkeit.

Beispiel 2: Der niedergelassene Zahnarzt Matthias M. wird auf der Autobahn in einen folgenschweren Unfall verwickelt. Sein Auto erleidet beim Zusammenprall mit einem LKW einen Totalschaden.

Der Zahnarzt erleidet einen instabilen Beckenbruch mit inneren Verletzungen an der Blase und des Darms.

Es folgt ein mehrmonatiger Krankenhausaufenthalt mit zwei Operationen und einer anschließenden Rehabilitation. 

Sein Schadenersatzanspruch:
Der Verdienstausfall inklusive fortlaufender Praxiskosten beläuft sich auf 295.000 Euro und der Totalschaden des eigenen Fahrzeuges wird mit 38.000 Euro beziffert.

Für den Zahnarzt Matthias M. ist es offensichtlich, dass die Alleinschuld an dem Unfall beim LKW-Fahrer liegt. Doch die Haftpflichtversicherung des LKW-Fahrers sieht dies anders. Sie sieht beim Zahnarzt ein Mitverschulden von 40% und reguliert nur 60 % des Schadens.

Die verbleibenden 40% möchte der Zahnarzt anwaltlich durchsetzen. Es folgen mehrere, sich über Monate hinziehende Gerichtsverhandlungen für die Sachverständigengutachten beigebracht werden müssen und Zeugen vernommen werden.

Die anfallenden Anwalt- Gerichts- und Sachverständigenkosten sowie die Aufwendungen für Zeugen trägt für ihn sein Rechtsschutzversicherer - unabhängig davon wie der Prozess für ihn ausgeht. Dabei ist es gleichgültig, ob er den Prozess verliert, gewinnt oder es zu einem Vergleich zwischen den Unfallparteien kommt.

Das Kostenrisiko für die Durchsetzung seiner Rechte liegt bei über 30.000 Euro.

 

 Arbeitsrechtsschutz

Beispiel: Die Gynäkologin Sabine M. arbeitet seit 9 Jahren in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis für eine Frauenklinik. Sie übt ihren Traumberuf aus, die Arbeit macht ihr viel Spaß und sie versteht sich mit ihren Kollegen und ihrem vorgesetzten Chefarzt glänzend.

Doch bei einer Geburtshilfe kommt es zu Komplikationen. Der Gynäkologin wird vorgeworfen, einen schweren Behandlungsfehler begangen zu haben. Sie soll einem schwer asphyktisch geborenen Kind nicht unverzüglich nach der Geburt ausreichend mit Sauerstoff versorgt zu haben. Der Säugling leidet seither unter Bewegungsstörungen und einer schweren Gehirnschädigung. Die Mutter des Säuglings verklagt die Klinik und die Ärztin auf Schadenersatz und Schmerzensgeld.

Die Klinik nimmt diesen Vorfall zum Anlass das Arbeitsverhältnis fristlos zu kündigen. Anlässlich des aktuellen Geschehens wird der Gynäkologin zudem zum Vorwurf gemacht, schon mehrfach ärztliche Standards nicht eingehalten zu haben und den Ruf der Klinik geschädigt zu haben. Eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses hält die Klinik für nicht zumutbar.

Die Gynäkologin Sabine B. hat in ihrer Rechtsschutzversicherung für Ärzte den Baustein Privat- und Berufs-Rechtsschutz eingeschlossen, der die Kosten eines Arbeitsprozesses deckt. Sie konsultiert einen Rechtsanwalt und reicht eine Kündigungsschutzklage ein.

Der Streitwert wird auf 18.000 Euro festgelegt. Das Kostenrisiko über zwei Instanzen beläuft sich auf über 8.000 Euro. 

 

Schadenersatzrechtsschutz

Beispiel: Der Zahnarzt Klaus K. stürzt bei Einbruch der Dunkelheit unglücklich auf die Seite und zieht sich eine laterale Schenkelhalsfraktur (Oberschenkelhalsbruch) zu. Er wird am frühen Abend in das örtliche Krankenhaus eingeliefert. Der diensthabende Arzt stellt noch am selben Abend die eindeutige Diagnose: Oberschenkelhalsbruch.

Operiert wird der Zahnarzt Klaus M. jedoch erst am nächsten Morgen, da die Notdiensteinrichtung der Klinik keinen Notfallarzt zur Verfügung hatte. Durch die mehr als 12 Stunden verzögerte Operation ließ sich die Operation nicht mehr erfolgreich durchführen.

Es kommt infolge der zu spät durchgeführten Operation zu monatelangen Heilungsverzögerungen und einer Hüftknopfnekrose. Die hinzukommende Versteifung des Hüftgelenkes führt zu Bewegungseinschränkungen und dazu, dass der Zahnarzt Klaus K. dauerhaft zu Teilen beeinträchtigt ist, seinen Beruf als Zahnarzt vollzeitig auszuüben.

Er führt einen Haftungsprozess wegen eines groben Behandlungsfehlers gegen die Klinik und den behandelnden Arzt. Er macht eine Invaliditätsleistung, Verdienstausfall und Schmerzensgeld geltend.

Der Streitwert beträgt ca. 250.000 Euro und das Kostenrisiko über zwei Instanzen beträgt rund 41.000 Euro.

 

Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht

Bei diesem Leistungsbaustein geht es um die Durchsetzung von Ansprüchen von Verträgen des täglichen Lebens, die den Privatbereich betreffen, zum Beispiel aus einem Kaufvertrag, aus Reparaturverträgen oder aus Wartungsverträgen.

Für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte ist es wichtig darauf zu achten, dass ihre Rechtsschutzversicherung vorsieht, dass der Versicherungsschutz im Vertrags- und Sachenrecht auch für den selbständigen beruflichen Bereich gilt. Hier versichern die am Markt erhältlichen Rechtsschutzversicherungen für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte die gerichtliche Interessenwahrnehmung aus Vertragsstreitigkeiten der beruflichen Sphäre.

 

Steuerrechtsschutz vor Gerichten

wegen Rechtsstreitigkeiten aus Steuerangelegenheiten vor deutschen Finanz- oder Verwaltungsgerichten. Einige Versicherer gewähren auch Versicherungsschutz für das vorgeschaltete Vorverfahren (Widerspruchsverfahren- oder Einspruchsverfahren).

 

Sozialgerichts-Rechtsschutz

für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor deutschen Sozialgerichten. Nicht versichert ist die außergerichtliche Beratung und die Vertretung in einem Widerspruchsverfahren. Einige Versicherer bieten jedoch für das Widerspruchsverfahren Rechtsschutz.

 

Spezial-Strafrechtsschutz-Versicherung

Aufgrund der besonderen Bedeutung dieses Bausteins siehe:

 » Spezial-Strafrechtsschutz-Versicherung für Ärzte und Zahnärzte

 

Des Weiteren können folgende Bausteine und Leistungsarten bei einer Rechtsschutzversicherung für einen Arzt oder Zahnarzt vereinbart werden:

  • Beratungsrechtsschutz in Familien- und Erbschaftsangelegenheiten
  • Wohnungsrechtsschutz
  • Vermieterrechtsschutz
  • Rechtsschutz für das Opfer von Gewalttaten

 

Eine umfassende Rechtsschutzversicherung für ein Arzt- oder Zahnarztpraxis schafft Chancengleichheit und schützt vor hohen Anwalts- und Gerichtskosten
Eine umfassende Rechtsschutzversicherung für Ihre Arzt- oder Zahnarztpraxis schützt Sie als Arzt oder Zahnarzt im beruflichen, privaten und dem verkehrsrechtlichen Bereich vor hohen Kostenrisiken im Falle Ihrer Rechtsverteidigung oder bei der Durchsetzung Ihrer eigenen Rechte.

Sie sollte es Ihnen ermöglicht es Ihnen, ohne dass Sie Rücksicht auf die Höhe der Anwalts- und Gerichtskosten nehmen müssen, eigene Rechte selbst gegenüber finanzstärkeren Parteien wie Versicherungen, Behörden, Sozialversicherungsträgen und der kassenärztlichen Vereinigung wahrzunehmen und durchzusetzen!

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