Altersvorsorgeplanung - Grundlagen

Warum Altersvorsorgeplanung

Noch in den 80er und 90er Jahren war es für die meisten Erwerbstätigen selbstverständlich, dass sie ihren bisherigen Lebensstandard auch im Ruhestand beibehalten konnten. Doch dies hat sich infolge demografischer Veränderungen und leerer Staatskassen gravierend geändert.

Klicken Sie bitte die folgenden Präsentationen an!
Sie veranschaulicht Ihnen beispielhaft die finanzielle Situation eines Angestellten mit einem monatlichen Bruttogehalt von alternativ 4.000 € und 6.500 € während seines aktiven Berufslebens und vergleicht sein heutiges Nettoeinkommen mit seinen voraussichtlichen Alterseinkünften.

 

» 4.000 Euro monatliches Bruttoeinkommen

» 6.500 Euro monatliches Bruttoeinkommen

 

Sie möchten wissen, wie es um Ihre finanzielle Situation im Alter bestellt ist?

Dann zögern Sie nicht und lassen Sie sich Ihre persönliche Altersvorsorgeplanung erstellen.

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Was ist eine Altersvorsorgeplanung?

Eine Altersvorsorgeplanung oder Ruhestandsplanung ist eine Finanzplanung, die Ihr persönliches Altersvorsorgeziel zum Inhalt hat. So könnte Ihr Vorsorgeziel beispielsweise lauten, dass Sie mit Erreichen Ihres 62. Lebensjahres in den lang ersehnten Ruhestand treten möchten und über monatliches Alterseinkünfte von insgesamt 3.500 Euro verfügen möchten.

Wir errechnen Ihnen dann, wie Sie dieses Wunscheinkommen mit möglichst geringen Sparbeiträgen unter Nutzung von Steuervorteilen und anderen staatlichen Förderungen erzielen.

Dabei berücksichtigen wir:

  • die Auswirkungen der Inflation während der Ansparphase und während des Rentenbezuges
  • die Besteuerung Ihrer Einkünfte im Alter
  • Ihre bereits bestehenden Renten- und Versorgungswerkansprüche, Pensionen, Betriebsrenten, private Lebens- und Rentenversicherungen, Investmentfonds und sonstige Kapitalanlagen.

Falls Ihre bisherigen Renten- und Sparverträge hierfür nicht ausreichend sind oder ungeeignet, zeigen wir Ihnen Wege auf, wie Sie Ihr gewünschtes Alterseinkommen besser erreichen.

Zudem erfahren Sie, ob eine Riesterrente, Rürup-Rente oder eine betriebliche Altersversorgung für Sie der optimale Vorsorgeweg ist oder Sie einer privaten Rentenversicherung den Vorrang geben sollten.

Dabei analysieren wir Ihre bereits vorhandenen Kapitalanlagen und Versicherungsverträge im Hinblick auf Rendite, Risiko, Kosten, steuerlicher Vorteilhaftigkeit und auf Ihre Eignung für Ihre Altersversorgung.

Mit Hilfe einer Altersvorsorgeplanung erfahren Sie, wie Sie am effektivsten Ihr Versorgungsziel im Alter erreichen.

Eine Altersvorsorgeplanung gibt Ihnen Antwort auf folgende Fragen

  • Wie viel Kapital benötige ich im Alter tatsächlich, um meinen gewünschten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können?
  • Welche Sparrate muss ich dafür monatlich aufwenden?
  • Wie wirkt sich die Inflation auf meine Alterseinkünfte aus?
  • Was verbleibt mir nach Abzug von Steuern von meinen Alterseinkünften?
  • Wie nutze ich staatlich garantierte Steuervorteile zum Aufbau einer Altersversorgung?
  • Was ist für mich besser: eine Riesterrente, eine Rüruprente oder eine Direktversicherung?
  • Oder sollte ich mich besser für eine herkömmliche private Rentenversicherung entscheiden?
  • Und wovon hängt das ab?
  • Wie gestalte ich den Vertrag so, dass die vereinbarte Rente im Falle meines vorzeitigen Todes lebenslang an meinen Ehepartner weiter gezahlt wird?

Nur wer sein persönliches Altersvorsorgeziel kennt, kann geeignete Maßnahmen ergreifen, um dieses zu erreichen.

Altersversorgung wird für uns alle zu einer Lebensaufgabe

Während des aktiven Berufslebens müssen Sie in 30 oder 40 Berufsjahren soviel Kapital ansparen, dass Sie von diesem Kapital und seinen Erträgen ab Ruhestandsbeginn neben einer staatlichen Rente, Pension oder Versorgungswerkrente leben können, und zwar ein Leben lang.

Dieses "Versorgungskapital"darf nicht vorzeitig aufgebraucht werden, denn die daraus resultierenden Erträge und Einnahmen müssen das ab Ruhestandsbeginn wegfallende Erwerbseinkommen (Gehalt, Gewinn) für die Dauer Ihrer gesamten Ruhestandsphase ersetzen.

Wird dieses Vorsorgekapital vorzeitig aufgebraucht, weil es entweder falsch angelegt wurde oder weil Sie länger leben als geplant, schlittern Sie in die Altersarmut. Dies muss unbedingt vermieden werden.

In fast allen Fällen, außer bei sehr vermögenden Anlegern, macht es Sinn das angesparte Kapital bei einem Versicherer verrenten zu lassen. Sie erhalten dann vom Versicherer eine lebenslange Rentenzahlung und haben das Risiko des vorzeitigen Kapitalverzehrs auf ihn verlagert.

Altersversorgung wird für uns alle zu einer Lebensaufgabe, denn von ihr müssen wir ein Leben lang leben.

Unsere Rentenkonzepte und Anlagestrategien sind deshalb auf das Ziel einer lebenslangen Einkommenssicherung im Ruhestand optimiert. Die Sicherung regelmäßiger lebenslanger Einkünfte hat vor allem anderen absoluten Vorrang.

Gravierende Fehler bei der Altersvorsorgeplanung

  • Es findet keine Planung statt:
    Aus Unwissenheit wird angenommen, dass die finanzielle Versorgung „irgendwie“ ausreichen wird. Hinzu kommt ein gewisses Desinteresse für diesen noch weit entfernt erscheinenden Lebensabschnitt.
  • Verlass auf staatliche Fürsorge:
    In Deutschland war es bislang nicht üblich, seine Altersversorgung zu planen, da dies als traditionelle Aufgabe des Staates angesehen wird. Infolge der demografischen Entwicklung droht uns jedoch eine Altersarmut ungeahnten Ausmaßes. Während 1965 noch 8 Erwerbstätige für einen Rentner aufkamen, werden 2030 zwei Erwerbstätige einen Rentner ernähren müssen. Gleichzeitig haben sich aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung die Rentenbezugszeiten erheblich verlängert. Aufgrund dieser demografischen Veränderungen prognostizieren namhafte Rentenexperten wie z.B. Professor Raffelhüschen, dass sich die Altersrenten in etwa auf Sozialhilfeniveau einpendeln werden.
  • Fehlende Vorstellung über die Höhe der Alterseinkünfte:
    Die Höhe der Alterseinkünfte wird von einer großen Zahl der Erwerbstätigen überschätzt, wie diverse Umfragen von Meinungsforschungsinstituten ergeben haben.
  • Inflationswirkung bleibt unberücksichtigt:
    Die Auswirkungen der Inflation (Kaufkraftverlust) vor und nach Rentenbeginn werden nicht berücksichtigt.
  • Steuern im Alter bleiben unberücksichtigt:
    Das seit dem 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz wird bei der Vorsorgeplanung oft vernachlässigt oder auch gar nicht mit einbezogen. Dieses Gesetz hat jedoch eine drastisch erhöhte Besteuerung der Alterseinkünfte zur Folge und stellt daher einen nicht zu unterschätzenden Faktor dar.
  • Die Beiträge für die private Krankenversicherung wurden nicht berücksichtigt: Die Beiträge wachsen bis ins hohe Alter weiter. Es ist mit einer realistischen Anpassung von 6% zu rechnen. Die Beiträge sollten immer gesondert geplant werden, was meist nicht geschieht.
  • Risiko der „Altersarmut“ durch hohe Lebenserwartung:
    Nach einer Umfrage des Institutes Psychonomics unterschätzen Männer ihre Lebenserwartung um ca. 8 Jahre und Frauen sogar um ca. 13 Jahre. Diese Unterschätzung kann sich stark nachteilig auf die spätere Lebenssituation auswirken. Denn ein langes Leben kostet auch mehr Geld. So besteht die Gefahr, dass das für die Altersversorgung vorhandene Kapital vorzeitig aufgebraucht wird. Um dem Risiko der „Altersarmut“ vorzubeugen, muss deshalb auch die erhöhte Lebenserwartung bei der Altersvorsorgeplanung berücksichtigt werden.
  • Der Vermögensaufbau beginnt zu spät:
    In jungen Jahren erscheint die Planung der Altersabsicherung aufschiebbar. So werden wertvolle „Sparjahre“ verschenkt, für die zudem der Zinseszins-Effekt hätte genutzt werden können.
  • Ohne Versorgungsziel erfolgt der Vermögensaufbau planlos:
    Ohne eine Altersvorsorgeplanung kennt der Sparer weder die Höhe des erforderlichen Kapitals zu Beginn des Ruhestandes, noch kann er die Höhe der dafür notwendigen Sparrate abschätzen. Gespart wird oft nur das, was monatlich vom Gehalt übrig bleibt, anstatt das so gespart wird, dass damit eine angemessene Altersversorgung aufgebaut werden kann. Durch das fehlende Sparziel ist es nicht möglich, eine am tatsächlichen Altersversorgungsbedarf ausgerichtete Anlagestrategie zu entwickeln.
  • Fehlende Anlagestrategie:
    Die Kapitalanlageentscheidungen werden oft zufällig getroffen und sind nicht aufeinander abgestimmt. So fehlt es an einer strategischen Anlagestrategie, die eine möglichst hohe Rendite bei möglichst geringem Risiko zulässt.
  • Fehlende Steuerstrategie:
    Seit Einführung des Alterseinkünftegesetz zum 01.01.2005 ist eine Steuerstrategie unabdingbar geworden. Nach diesem Gesetz werden bestimmte Vorsorgeprodukte, z.B. „Riesterrentenverträge“ für die Altersvorsorge in der Sparphase bis zum Renteneintritt durch Steuervorteile und Zulagen gefördert. Dafür werden dann die daraus resultierenden „Altersrenten“ voll versteuert. Welches Produkt nun in welchem Vorsorgeweg für wen interessant ist, ist nur durch einen Vergleich der steuerlichen Auswirkungen vor und nach Rentenbeginn ermittelbar.
  • Fehlende Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisiko: Der Eintritt einer möglichen Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall macht den Aufbau einer privaten Altersversorgung unmöglich, denn infolge des damit einhergehenden Einkommensverlustes können keine ausreichenden Sparbeiträge mehr für eine Altersversorgung aufgebracht werden. Das Berufsunfähigkeitsrisiko sollte über eine Berufsunfähigkeitsversicherung versichert werden.
  • Fehlende Absicherung des Pflegefallrisikos:
    Die gewaltigen Kosten für einen möglichen Pflegefall, die jede Altersversorgung zur Makulatur werden lässt, werden außer Acht gelassen. Es empfiehlt sich in vielen Fällen der Abschluss einer privaten Pflegerentenversicherung.

Mit einer professionellen Altersvorsorgeplanung vermeiden Sie diese typischen Fehler.

Gleichzeitig erfahren Sie, wie Sie sich durch sicherheitsorientierte Anlagestrategien und staatlich garantierte Steuervorteile eine sicherere und planbare Altersversorgung aufbauen.

siehe auch:

» Altersvorsorgeplanung

» Ruhestandsplanung


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